Dienstag, 08 August, 2023 - 16:29
Alexander Frangenheim
Alexander Frangenheim arbeitete nach klassischer Kontrabass-Ausbildung seit den späten 1980er Jahren mit zahlreichen Musikern der nationalen und internationalen Szene im Bereich der freien Improvisation. Mitte der 90er Jahre war er für längere Perioden in London für einen intensiven Austausch mit der englischen Szene. Neben dem Duo mit Phil Durrant waren Gruppen mit Butcher/Minton/Russell, mit Turner/Wachsman/Thomas sowie das Trio mit Denley/Noble die zentralen Punkte hierbei.
Er spielte in Günter Christmanns vario34, im Ensemble Zeitkratzer, arbeitete mit den Tänzern Julyen Hamilton, Nigel Charnock oder Benoit Lachambre und komponierte die Musik für den Experimental-Film “EZB 2011-2012”, der 2015 für den Preis der Deutschen Filmkritik /Experimentalfilm nominiert wurde (Filmemacherin: Sabine Schöbel).
Mit studioboerne45 hat er in Berlin einen Produktionsort für die freie Szene geschaffen. Unter seinem 1992 gegründetem Label „concepts of doing“ organisierte er Festivals für Interaktion mit Tanz, sowie für freie Improvisation und Neue Musik.
Er hat zwei Solo-CDs veröffentlicht sowie in den letzten Jahren u.a. "Vario 34-3“ (Christmann, Gustafsson, Lehn, Lovens, AF), „Murmuration“ mit Michel Doneda, „Basic Tracks“ mit dem Posaunisten Patrick Crossland und „NAIL in Ulrichsberg“ mit Roger Turner und Michel Doneda, einem Trio, mit dem er wiederholt auf Tour war. Upcoming CDs: Duo Mit Celine Voccia und Quartett Zerang/Angel/Crossland/Frangenheim. Aktuelle Formationen: Quartett mit Binder/Hertenstein/Duthoit, Trios mit Grew/Scott sowie Voccia/Doneda. Alexander Frangenheim lebt in Berlin und Herrischried im Schwarzwald.
http://frangenheim.de/

![[Translate to Deutsch:] [Translate to Deutsch:]](/fileadmin/user_upload/events/biegungen/20261011/alexander-frangenheim-gerard-boisnel.jpg)